Die Geschichte des FIRST MUSTANG CLUB OF GERMANY 1964-73 e.V. 
mit dem
DEUVET - Verband der deutschen Motorveteranenfahrzeuge

Von Ralf Martin Wurm, Mitglied des Clubs seit 1986, Vorstandsmitglied seit 1987, Präsident des Clubs seit 1991

zusammengefasst im Dezember 2003

Anfang des Monats haben wir OHNE DASS VORHER EIN KLÄRENDES WORT GESUCHT WURDE Post vom Rechtsanwalt des DEUVET, dem Bundesverband Deutscher Motorveteranenclubs erhalten. Dem DEUVET gehörte auch unser Club von 1996 – 2000 an. Im Impressum unserer Clubzeitung stand seit jener Zeit der Hinweis, dass wir wegen „MISSWIRTSCHAFT IN REIHEN DES DEUVET“ kein Mitglied dort mehr sind.

Dieser Hinweis stieß nach 2 Jahren nun beim DEUVET-Vorstand auf wenig Verständnis und man drohte dem Club / uns / mir mit einer Strafe i.H.v. € 5.001,-- falls dies nicht unterlassen wird. Dem Schreiben lag eine Kostennote des Rechtsanwaltes i.H.v. € 300,-- bei. Ich schrieb dem Rechtsanwalt, dass ich wegen der Art und Weise, wie der DEUVET gegen uns vorgegangen ist seine Kostennote zurückweise und dies ggf. auf anderem Wege dann erstritten werden müsste.

Da jedoch bekanntlich der DEUVET-Vorstand derzeit andere Probleme zu lösen hat ( Leser von MARKT oder MOTOR CLASSIC wissen hierüber bescheid ) und ich auch derzeit meine Arbeitskraft anderweitig sinnvoller verwenden will und muss, haben wir uns nach einem klärenden Gespräch darauf geeinigt, dass wir im Impressum zukünftig auf diesen Hinweis verzichten und die reellen Kosten des Rechtsanwaltes i.H.v. € 100,-- aufgeteilt werden.

Dass ich hier jedoch eine Lawine ins Rollen gebracht habe, sollte jedoch allen Beteiligten zu denken geben, denn ich habe natürlich meine Antwort an den Rechtsanwalt auch an alle mir bekannten DEUVET-Vorstandsmitglieder geschickt; dass jedoch der im März gewählte Präsident nun schon gar nicht mehr Präsident ist, war mit nicht bekannt. Entsprechend ist dieser Vorgang bereits Thema in verschiedenen Internet-Foren und es haben sich bereits mehr als 10 DEUVET-Mitgliedsclubs mit mehr als 10.000 Einzelmitglieder bereiterklärt mir im Falle einer Auseinandersetzung zur Seite zu stehen....und wenn der Mustang Club eine Rechtschutzversicherung hätte, hätte ich mir auch einen anderen Verlauf von meiner Seite her vorstellen können.

Aber nachdem mich nun 3 Jahre DEUVET innerhalb von einer Woche eingeholt haben, glaube ich sowieso nicht mehr daran, dass der DEUVET in der jetzigen Art und Weise noch lange bestehen bleibt. Vielmehr hoffe ich, dass der Name DEUVET aufrecht erhalten bleibt, da dieser Name bereits eine Lobby in der Politik hat, jedoch das Innere des DEUVET komplett neu aufgebaut werden muss. Meiner Meinung nach muss es freiwillige Repräsentanten geben, die ihre reellen Unkosten für ihre DEUVET-Arbeit erstattet bekommen und dann fest-angestellte Mitarbeiter, die sich um das tägliche Arbeitsvolumen kümmern.

Nur dann kann man den Mitgliedern den Umgang mit deren Beiträgen ordentlich und zweifelsfrei darlegen, denn die Arbeit für rund 40.000 im DEUVET organisierte und sicherlich noch mal so viele „freien Oldtimerbesitzern“ ist mit ehrenamtlicher Arbeit nicht mehr zu bewerkstelligen. Hier sei einmal ein Vergleich zum ADAC erlaubt, denn auch der ADAC ist „nur“ ein Verein, der sich u.a. über Mitgliedsbeiträge organisiert und für die verschiedenen Fachbereiche fest-angestellte Mitarbeiter hat. Freiwillig gewählte Vorstandsmitglieder sollten meiner Meinung nach aber nirgendwo auf einer Lohnliste stehen. Unkostenbezahlung natürlich ja; Lohnabrechnung vielleicht sogar noch mit Überstunden ??? Wo führt das hin ??? Und ein ADAC, der zich-millionen Autofahrer vertritt, ist der DEUVET noch lange nicht.

Das Schlimme an der ganzen Sache ist aber, dass u.a. mit Hilfe des DEUVET viel für uns Oldtimerfahrern erreicht wurde und man hier auf dem besten Wege ist, sich selber abzuschiessen.

Also eins weiss ich ganz genau, dass der, der nach mir kommt, keinen Grund haben wird über irgendwelche Geldsorgen oder Geld-Ausgabeprobleme sich zu äussern. Ich halte die Arbeit in unserem Club für äusserst demokratisch, offen, ehrlich und für jeden einsehbar.

Ralf Wurm

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